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Dr. Alexander Wurthmann, Präsident
Als promovierter Ostasienexperte und Fachkaufmann für Marketing und Vertrieb begann er seine berufliche Laufbahn in der Bildung. Als Geschäftsführer eines gemeinnützigen Vereins zur Modernisierung der Bildung sammelte er langjährige Erfahrung mit der Konzeption und Durchführung von Bildungsprojekten. Das hat ihm intensiven Kontakt zu verschiedenen Bundes- und Landesministerien sowie zu verschiedenen Großunternehmen der Hightech-Branche verschafft. Er ist Mitbegründer und Verwaltungsleiter der BESW Hufakademie.
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Uwe Kaczmarek, Erster Stellvertretender Vorsitzender
Der gebürtige Berliner flüchtete aus der Großstadt nach Ostfriesland als er irgendwann genug von der schlechten Großstadtluft hatte. Erst spät in seinem Leben entdeckte er Pferde. Im Winterurlaub. Als es nämlich nicht genug Schnee zum Schilaufen gab. Er reitet jetzt western style. Seine Ausbildung bei der BESW Hufakademie begann er 1998. Uwe ist Hufpfleger, Huftechniker und Hufbeschlagschmied.
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Rosi Schnitzenbaumer, Zweite Stellvertretende Vorsitzende
Ich bin 1970 in den bayerischen Alpen geboren und lebe dort, ich reite seit meinen Kindheitstagen. Damals wusste ich nur, daß ein Pferd vier Hufe hat und ab und an der Hufschmied kommt um diese zu beschlagen. Nachdem ich Köchin erlernt hatte, arbeitete ich mit Ende 20 in einem Spezialgeschäft für Kinderschuhe. Damals beschloss ich einen anderen Beruf zu erlernen und übte mit einem Hufschmied. Damals wurde ich mit dem Interesse für Hufe infiziert. Zuerst wurde ich Hufpflegerin, und arbeitete anfangs nur in Teilzeit. Später wurde ich Huftechnikerin und arbeite nun schon seit mehreren Jahren Vollzeit als solche. Mein Spezialgebiet sind Esel und deren besonderen Bedürfnisse beim Ausschneiden der Hufe. Heute gebe ich neben all der Arbeit auch Kurse für die BESW Hufakademie und bin im Prüfungsausschuss tätig und finde kaum genug Zeit meine schöne Palomino Quarterhorsestute aus Idaho "Miss Watch Duster" zu reiten.
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Michaela Becker, Schatzmeisterin
IIch bin 1968 in Wolfsburg geboren und aufgrund der Pferdchen, die seit meinem 8.Lebensjahr mein Hauptlebensinhalt geworden sind, bin ich immer auf der Suche nach mehr Weiden und besseren Haltungsbedingungen in Sachsen-Anhalt gelandet. War der Hufschmied bei uns, war ich dabei, habe geholfen, gehalten, gefragt und dadurch viel erfahren und gelernt. Eine klassische Ausbildung zum Hufschmied über einen Metallberuf "damals" kam für mich nicht in Frage und auch wollte ich keine Fremdkörper in Hufe einbringen (Nägel:-) ), deshalb war für mich klar, als endlich die gesetzliche Grundlage dafür geschaffen war, den Beruf uneingeschrängt ausüben zu können - Hufpfleger will ich werden. Das bin ich nun. Man lernt ja nie aus und mein Interesse am gesamten Pferd, Anatomie, Biomechanik etc. ist enorm gewachsen. Die Pferdeosteopathie hat es mir doch sehr angetan und nach einem Einführungskurs im Okt.09 an der BESW-Akademie ist der Wunsch, diesen Ausbildungsgang an der BESW zu absolvieren sehr groß geworden. Die Zeit zum Reiten (ich habe selber 6 Pferde, zwei davon sind Rentner, 2 weitere werden von meinen Töchtern geritten, ich selbst habe ein Reitpferd (Quarter-Araber-Mix) und einen 2,5 Jahre alten Hannoveranerhengst, der mein zukünftiges Reitpferd werden soll, die anderen erwähnten Pferde (13)gehören meiner Mutter und meiner Schwester,die ebenfalls auf unserem Gemeinschaftshof wohnen) zapfe ich mir konsequent ab, meistens leidet der Schlaf (zu wenig) darunter, außerdem muss genügend Zeit bleiben, um der Allianz für Hufbearbeitung e.V. tatkräftig unter die Arme zu greifen, damit sie sich auch weiterhin für unsere Berufsgruppe öffentlich einsetzen und stark machen kann.
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Ursl Studinger, Schriftführerin
Schon von klein auf begeisterten mich Pferde. Meinen ersten regelmäßigen Kontakt hatte ich im Alter von ca. 12 Jahren beim Voltigieren im örtlichen Reitverein. Später durfte ich Reitstunden nehmen.
1998 beendete ich das Studium der Sozialpädagogik, und arbeite seither in diesem Beruf.
2002 kaufte ich meinen jetzt 20 jährigen Islandwallach, einen lauffreudigen Fünfgänger. Er steht auf dem Pferdehof Rothmühle in Königsdorf, wo wir beide uns sehr wohl fühlen. Ich reite und arbeite ihn freizeitmäßig, wechselnd im Gelände, auf dem Platz oder im Roundpen. In den letzten Jahren begeisterte ich mich immer mehr auch für Bodenarbeit. Dieses Jahr haben wir unseren ersten Wanderrit gemacht, natürlich mit Hufschuhen.
Mein Ziel ist der harmonische, gegenseitig respektvolle Umgang mit feinen Hilfen, so dass wir Spaß miteinander haben, uns weiterentwickeln, und mein Pony möglichst lange gesund bleibt. Ich nehme Unterricht bei einer klassischen Reitlehrerin, da mir Grundlagenarbeit und Gymnastizierung sehr wichtig sind.
Vor einigen Jahren stellte ich mit Unterstützung einer Hufpflegerin mein Pferd von Eisenbeschlag auf barhuf um. Im Gelände trägt er Hufschuhe, Easyboot Glove, mit denen wir sehr gut zurecht kommen. Durch die Gamaschen können wir nun auch im Gelände mal einen kleinen Paß hinlegen, da diese ihn vor Greifen schützen.
Durch das Umstellen wuchs meine Begeisterung für das Barhufgehen. Ich raspelte eifrig in Rücksprache mit meiner Hufpflegerin. Dann beschloß ich, eine Ausbildung zur Hufpflegerin zu machen. Da mir die Philospohie der BESW gut gefiel, machte ich dort meine Ausbildung. Die Ausbildung zeichnete sich dadurch aus, dass keine starren Dogmen gelehrt wurden, sondern ausführliches Grundlagenwissen vermittelt wurde, mit der Aufgabe, jedes Pferd als Individuum anzusehen, und zu bearbeiten.
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